So arbeitet Quonn
Was die Startseite behauptet, belegt und nachprüfbar.
Gemessen: keine Verbindung nach außen
Gemessen wurde zweimal. Am 27. September 2026 mit dem eigenen Netzwerkprotokoll der Oberfläche von Quonn: frische Installation des fertigen App-Pakets, 195 Sekunden Betrieb. Am 3. Oktober 2026 zusätzlich mit den Netzwerkprotokollen von Windows für alle Zusatzprogramme, die Quonn auf deinem PC startet: zwei Messungen an einem PC, fertiges App-Paket, mit und ohne Grafikkartenbeschleunigung. Gemessen wurden Transkription, Übersetzung, Lernhilfen, Suche, Frage und Sprechertrennung. Ergebnis: Durch Quonn und seine Zusatzprogramme kam keine Verbindung nach außen zustande; Quonns Sperre hat Verbindungsversuche des Windows-Anzeigebausteins (Konfigurationsabfragen von Microsoft) abgewiesen. Nicht gemessen wurden Mikrofon-Diktat, eigene Aufnahme, Export, Dokument- und Foto-Import sowie Sicherung. Daneben gibt es zwei Ausnahmen, beide stehen in der Datenschutzerklärung: die Lizenzprüfung durch Windows beim Start der Store-Fassung und der Download eines Zusatzpakets, den du selbst auslöst; er kommt direkt von Hugging Face oder GitHub, deine Inhalte werden dabei nie übertragen.
So prüfst du es selbst Schalte das Internet ab (Flugmodus) und transkribiere, übersetze, frage: Alles läuft weiter. Die Zusatzpakete müssen dafür vorher geladen sein.
Stelle statt erfundener Antwort
Quonn sucht zuerst Stellen in deinen Aufnahmen und Dokumenten und lässt die KI daraus die passendste auswählen. Jedes Zitat gleicht Quonn mit dem Original ab und zeigt es wörtlich, mit dem Satz davor und danach; Zitate, die sich im Original nicht finden, werden verworfen. Einen eigenen Antwortsatz schreibt Quonn nicht. Ob die Stelle deine Frage beantwortet, prüfst du am Original. Was Karteikarten, Glossar und Quiz als Lerninhalt zeigen, steht wörtlich in der Aufnahme oder ihrer Übersetzung; die KI darf fragen und auswählen.
So prüfst du es selbst Frag etwas, das nicht in deinen Aufnahmen vorkommt. Quonn zeigt dann in aller Regel keine Stelle, sondern „Dazu finde ich in deinen Aufnahmen nichts Verlässliches.“
Ton löschen, Text behalten
Mit „Ton löschen“ entfernst du je Aufnahme nur den Ton; Text, Übersetzungen und Lernhilfen bleiben. Die Tonkopie im App-Datenordner wird vor dem Löschen überschrieben; die Originaldatei in deinem Ordner bleibt unberührt. Ältere Sicherungen enthalten den Ton weiterhin. Auf SSDs ist das Überschreiben technisch nicht garantiert, ein vollständiges Entfernen kann Quonn dort nicht zusagen; wirksamen Schutz vertraulicher Daten bietet eine Laufwerksverschlüsselung wie BitLocker.
Sicherung
Die Sicherung ist eine ZIP-Datei an einem Ort deiner Wahl. Sie enthält deine Aufnahmen (samt Ton), Transkripte, Übersetzungen, Lernhilfen, Ordner und Einstellungen und ist nicht verschlüsselt. Wiederherstellen kannst du sie in den Einstellungen unter „Speicher & Sicherung“. Quonn überträgt die Sicherung nirgendwohin.
Prüfliste
Die Prüfliste markiert unsichere Stellen, verdächtige Wiederholungen, technische Reste im Text und längere Stellen ohne Satzzeichen, an denen Zahlen fehlen können; jede Stelle lässt sich anhören und als „Klingt richtig“ abhaken. Erfindungen der KI erkennt sie nicht. Zusammenfassung, Karteikarten, Glossar, Quiz, Übersetzung und aufpolierten Text erzeugt eine KI; bitte gegenlesen, bevor du dich darauf verlässt.
Lizenzen und Quellen
Die vollständige Liste der verwendeten Software mit ihren Lizenzen steht in der App unter Einstellungen → Über Quonn → Open-Source-Lizenzen anzeigen; Lizenzhinweise und Quellcode findest du auf der Lizenzseite. Quonn enthält eine eigene, schlanke Variante von FFmpeg (LGPL-2.1+); ihren Quellcode und die Konfiguration, mit der sie gebaut wurde, kannst du dort herunterladen.